Treffen der Deutschlandstipendiaten

21. April 2018

Die Deutschlandstipendiaten der Evonik Stiftung trafen sich in diesem Jahr am Evonik-Standort Marl.

Seit Beginn im Jahr 2011 ist die Evonik Stiftung einer der größten Förderer des Deutschlandstipendiums. Der Schwerpunkt bei der Vergabe liegt auf den MINT-Fächern. Bei dem diesjährigen Jahrestreffen im Chemiepark Marl standen neben einer interessanten Vortragsreihe eine Werksbesichtigung sowie der persönliche Austausch der Studierenden untereinander und mit Vertretern von Evonik auf dem Programm.

Susanne Peitzmann, Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei Evonik, begrüßte die Studierenden und stellte die Evonik Stiftung als ihren Förderer vor: „Besonders im Fokus unserer Stiftungsarbeit liegen die naturwissenschaftliche Nachwuchsförderung sowie soziale Bildungsprojekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche“.

Matthias Kleff, stellvertretender Leiter Employer Branding bei Evonik, gab im Anschluss daran einen Überblick zu den Geschäftsfeldern, Produkten und Standorten des Konzerns und präsentierte Evonik als Arbeitgeber. „Unsere Aufgabe beim Employer Branding ist es, Sie mit dem Unternehmen vertraut zu machen und Ihnen Karrierewege aufzuzeigen. Wir wollen den Arbeitgeber Evonik erlebbar machen.“

Nach einer Einführung in den Chemiepark Marl bekamen die Studierenden bei einer Fahrt über das Werksgelände ein Gespür für die Dimensionen eines der größten Chemie-Verbundstandorte in Europa. Auf einer Fläche von sechs Quadratkilometern arbeiten rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei Evonik und zwölf weiteren Unternehmen beschäftigt sind. Zudem erfuhren die Studierenden, was es bedeutet, dass die rund 100 Produktionsanlagen der ansässigen Unternehmen in einem engen stofflichen und energetischen Verbund betrieben werden.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war der Besuch der Evonik Creavis GmbH. Junge Creavis-Mitarbeiter gaben den Stipendiaten Einblicke in die strategische Innovationseinheit des Konzerns: Innovative Materialsysteme und Technologieplattformen für den 3D-Druck, die Entwicklung neuer Membranen zur Gastrennung und funktionale Nahrungsmittel zur Bekämpfung von Diabetes. Zudem stellte sich das Life Cycle Management Team aus der Verfahrenstechnik vor, das die Projektmanager der Creavis bei der Nachhaltigkeitsbewertung ihrer Innovationsprojekte unterstützt.

Prof. Dr. Stefan Buchholz, Geschäftsführer der Evonik Creavis GmbH, ermutigte die Deutschlandstipendiaten, sich bei Interesse für ein Praktikum zu bewerben: „Wir sind immer daran interessiert, motivierte und engagierte Studierende und Wissenschaftler für die Arbeit der Creavis zu gewinnen.“

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