Stipendiaten freuen sich über persönliches Treffen in schwierigen Zeiten

14. Oktober 2020

Neue Stipendiaten willkommen heißen und bestehende Kontakte vertiefen:
Mit einem speziellen Hygienekonzept ermöglichte die Evonik Stiftung Anfang Oktober das diesjährige Stipendiatentreffen in Essen.

Den Auftakt bildete ein gemeinsames Abendessen, bei dem Dr. Ulrich Küsthardt feierlich verabschiedet wurde. Als ehemaliger Chief Innovation Officer, Vorstand der Evonik Stiftung und Mentor hat er die Entwicklung der Evonik Stiftung in den vergangenen Jahren maßgeblich mitgeprägt. Andreas Fischer, Head of Research, Development & Innovation bei Evonik, wurde als neuer Vorstand der Evonik Stiftung vorgestellt. Die Stipendiaten nutzten die Möglichkeit, sich auszutauschen: „Im Gespräch mit den Promotionsstudenten habe ich einen ganz neuen Einblick in den Forschungsalltag erhalten und konnte auch erste Anregungen zu meinem Projekt sammeln“, freute sich Neu-Stipendiatin und Masterstudentin Maria Kaczmarek. Auch bei diesem Stipendiatentreffen ließen es sich die Mentoren nicht nehmen, ihre Stipendiaten mit Rat und Tat zu unterstützen.

Der zweite Tag begann mit einem Vortrag von Markus Langer, Leiter Corporate Identity and Brand Experience, über „Purpose, Marke, Werte: Die Identität von Evonik“. Er erzählte über die Markengeschichte von Evonik und berichtete von der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem BVB sowie der gelebten Erinnerungskultur des Unternehmens.

Im Anschluss daran folgte ein Workshop zum Thema „Wissenschaft und das Grundgesetz“. Der Journalist und Medienunternehmer Oliver Wurm hob die Bedeutung des rechtstaatlichen Prinzips als einen der zentralen Erfolgsfaktoren für die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland hervor. Als Herausgeber von „Das Grundgesetz als Magazin“ feiert Wurm derzeit große Erfolge. „Seine Erfolgsgeschichte hat eindrucksvoll bewiesen, dass wir uns manchmal einfach trauen sollten, Wege einzuschlagen, die auf den ersten Blick gar nicht so erfolgsversprechend aussehen“, sagte Stipendiatin Julia Grüneberg.

Friedrich-Joachim Mehmel, ehemaliger Präsident des Hamburgischen Verfassungsgerichts, ging der Frage „Was ist Wahrheit?“ nach und regte damit zum Nachdenken über die Grundsätze von Wissenschaft und Forschung an.

Zum Abschluss informierte Björn Theis, Head of Foresight der Creavis, über die Methodik der strategischen Zukunftsforschung. Dabei wurde deutlich, wie wichtig der ständige Blick in die Zukunft für ein Unternehmen ist, denn nur mit dem nötigen Weitblick lassen sich Herausforderungen in Chancen verwandeln.

Ein Besuch der Sonderausstellung von Keith Haring im Essener Folkwang Museum rundete am nächsten Tag das vielfältige Programm ab.

„Das Stipendiatentreffen war für uns alle ein ganz besonderes Erlebnis. Ich danke der Evonik Stiftung sehr herzlich für die Organisation“, so Stipendiat Jakob Reichstein.

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