Stiftungsprofessur für Interkulturelle Psychologie

13. Februar 2017

Am 8. Februar 2017 eröffnete das Interdisziplinäre Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (InZentIM) an der Universität Duisburg-Essen. Die wissenschaftliche Aufgabe des neuen Forschungszentrums: Veränderungen, die aus Migration hervorgehen, empirisch zuverlässig beschreiben, neue Gestaltungsmöglichkeiten entwickeln und deren Effekte erkunden. Mehr als 60 Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen werden im InZentIM ihre Kompetenzen bündeln und weiter ausbauen. Neben fünf neu geschaffenen Universitätsprofessuren können dank der Unterstützung der Evonik Stiftung, der Haniel Stiftung und der Geschwister Horstmann Stiftung sowie des Landes NRW auch drei Stiftungsprofessuren im Themenfeld Migration und Integration besetzt werden.

“Wie ändern Menschen aus unterschiedlichen Kulturen ihr Verhalten, Erleben und Lernen, wenn sie ihr gewohntes Umfeld verlassen und sich in neuen Zusammenhängen zusammenfinden müssen? Dieser spannenden Frage widmet sich die neue Stiftungsprofessur für ‚Interkulturelle Psychologie mit dem Schwerpunkt Migration und Integration‘, die mit ihrer Forschung eine wichtige Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Hochschulen und privaten Förderern baut. Als international tätiges Unternehmen unterstützt Evonik Industries dieses bedeutende Vorhaben über die Evonik Stiftung”, so Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik, bei der InZentIM-Eröffnung am Campus der Uni Essen.

Engel diskutierte unter anderem mit Svenja Schulze, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Innovation des Landes NRW und dem Vorsitzenden des InZentIM, Prof. Dr. Hermann-Josef Abs, in einem Podiumsgespräch über “Integration und Migration in konkreter Perspektive”. Weitere Gäste der Eröffnungsfeier waren Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen und andere Vertreter der Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.

Zusammen mit dem Institut für Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt-Universität in Berlin wird sich das InZentIM am Aufbau eines Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung beteiligen. Der Bundestag wird dieses Vorhaben in den kommenden Jahren mit 6,8 Millionen Euro bezuschussen.

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