Mentorentreffen der Evonik Stiftung in Essen

30. Juli 2018

In diesem Jahr hat die Evonik Stiftung drei Promotionsstipendien aus dem Forschungsgebiet der Organosilikone vergeben und die jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen zu einem Kolloquium nach Essen eingeladen. Die diesjährige Mentorenschaft übernimmt Dr. Joachim Heyne, Head of Innovation Management der Business Line Interface & Performance, Evonik Nutrition & Care GmbH, und wird dabei von zwei seiner Kollegen unterstützt.

Das wissenschaftliche Kolloquium startete mit einem Vortrag unter der Überschrift „Versatility of Organosilicones“, indem Dr. Joachim Heyne die BL Interface & Performance vorstellte. Dr. Frauke Henning, R&D Manager Synthesis, gab anschließend einen Überblick über Organosilikone in der industriellen Anwendung. Dr. Joachim Venzmer, Head of Research Interfacial Technology, rundete die Vorträge mit seinen Ausführungen zum Thema „Organomodifizierte Silicone – Multitalente zur Lösung von Grenzflächenproblemen“ ab.

Auch die jungen Nachwuchsforscherinnen Isabelle Georg, Universität Frankfurt, Jana Grübel, Universität Stuttgart, und Julia Grüneberg, TU Berlin, präsentierten ihre laufenden Forschungsarbeiten.

Am Nachmittag folgte ein Laborbesuch bei der Evonik Nutrition & Care GmbH an der Goldschmidtstraße. In dem Syntheselabor von Dr. Sadik Amajjahe, R&D Manager Polymeric Surfactants, erhielten die Studentinnen einen Überblick über modifizierte Silikone und Polymere, die nach modernen Verfahren für die Kosmetikindustrie hergestellt und zur weiteren anwendungstechnischen Ausprüfung in die Kosmetiklabore gegeben werden.

Von den Stipendiatinnen gab es auch viele positive Rückmeldungen zum Kolloquium. „Für mich war es eine große Bereicherung das Mentorenteam kennenzulernen und mit ihnen über meinen Forschungsschwerpunkt zu diskutieren. Dabei gefiel es mir vor allem, ein Feedback aus Sicht von Industriechemikern auf mein Thema zu bekommen. Eine anschließende Laborführung ermöglichte uns den Blick in den Laboralltag bei Evonik, was mich sehr beeindruckt hat. Darüber hinaus bot das Kolloquium die Möglichkeit, alle diesjährigen Stipendiatinnen der Evonik Stiftung und ihre Forschungsschwerpunkte kennenzulernen, was zu einem interessanten und spannenden Austausch über Forschungsgebiete und Methoden anderer Arbeitsgruppen führte,“ fasst Isabelle Georg den Tag zusammen.

Das Stipendium der Evonik Stiftung fördert ausschließlich naturwissenschaftliche Abschlussarbeiten, insbesondere Promotionen. Neben der finanziellen Förderung hat die inhaltliche und persönliche Betreuung der Stipendiaten durch einen Mentor besondere Bedeutung. Die Stipendien werden nur im Rahmen eines jährlich festgelegten Förderschwerpunktes vergeben.

 

Artikel als Download (pdf)