Kooperation mit Westerwelle Foundation

Evonik Stiftung und Westerwelle Foundation errichten Gründerzentrum in Ruanda

Erstmalig geht die Evonik Stiftung in der Flüchtlingshilfe einen Schritt weiter und setzt sich aktiv für die präventive Bekämpfung der Ursachen von Flucht ein. Gemeinsam mit der Westerwelle Foundation sollen wirtschaftliche Perspektiven für junge Menschen in Afrika geschaffen werden. Im Rahmen von „wirtschaftlicher Hilfe zur Selbsthilfe“ wird in der ruandischen Hauptstadt Kigali ein Gründerzentrum als zentrale Anlaufstelle für Existenzgründer und Startups entstehen. Zusätzlich sollen in dem Haus jährlich 20 Plätze für Absolventen einer beruflichen Qualifizierung bereitgestellt werden. Ein Projekt, das in dieser Art bislang einmalig ist.

Gemeinsames Ziel von Westerwelle Foundation und Evonik Stiftung ist es, den jungen Menschen dabei zu helfen, ihr kreatives Potential zu nutzen und wirtschaftliche Selbstständigkeit zu erlangen.

Die Gründe für ein Engagement in Ruanda liegen auf der Hand: Zwar gehört das Land zu den 25 am wenigsten entwickelten Ländern der Welt, die politische Situation ist jedoch stabil und die ökonomischen Rahmenbedingungen entwickeln sich derzeit gut. Die überall im Land zu spürende Aufbruchsstimmung ist genau der richtige Zeitpunkt, um mit dem nachhaltigen Ansatz des geplanten „Westerwelle Startup Hauses powered by Evonik Stiftung“ in Ruanda aktiv zu werden.

Die Westerwelle Foundation setzt sich bereits seit Jahren erfolgreich dafür ein, weltweit mehr Chancen für junge Menschen zu schaffen. Ausbilden, Fördern und Vernetzen sind die zentralen Schwerpunkte ihrer Arbeit. In der tunesischen Hauptstadt Tunis eröffnete die Westerwelle Foundation bereits im März 2016 ein erstes Gründerzentrum. Wichtige Erfahrungen, die nun in das Projekt in Ruanda einfließen werden.

http://westerwelle-foundation.com/projekte/gruenderzentrum-in-ruanda/

Ansprechpartner: Susanne.Peitzmann@evonik.com