Geschäftsführung besucht das Westerwelle Startup Haus in Ruanda

25. Januar 2019

Dr. Heike Bergandt, Geschäftsführerin der Evonik Stiftung, und Susanne Peitzmann, Leiterin Gesellschaftliches Engagement von Evonik, haben sich in Kigali, Ruanda, über die Entwicklung des Startup Hauses mit zugehörigem Makerspace informiert und weitere Schritte mit dem Generalsekretär der Westerwelle Foundation, Martin Biesel, vereinbart.

Für Heike Bergandt war dies der erste Besuch in Ruanda. Auftakt der dreitägigen Reise war ein Treffen mit der General Managerin der National Industrial Research and Development Agency (NIRDA), Kampeta Pitchette Sayinzoga, sowie dem Deutschen Botschafter, Dr. Peter Woeste. „Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Startup Haus ist zweifelsohne die gute Kooperation zwischen allen Beteiligten und der lokalen Community“, so Heike Bergandt.

Nur drei Monate nach der offiziellen Eröffnung entwickelt sich das Startup Haus bereits zu einem kreativen Ort für junge Entrepreneurs. Unterstützt werden die zukünftigen Unternehmer mit Workshops, in denen sie spezifisches Fachwissen und Methodenkompetenz erlernen. Damit wird auch eine Kultur des unternehmerischen Denkens und Handelns gefördert.

Eine beachtliche Zahl von 58 Mitgliedschaften konnte das Startup Haus seit seiner Eröffnung verzeichnen. Auch sind drei private Büros vermietet. Der dazugehörige Makerspace, konzipiert von der Evonik-Ausbildung Nord, wird im April 2019 seinen Betrieb aufnehmen. Matthias von Cyrson und Stefan Dreck, Ausbilder der naturwissenschaftlich-technischen Ausbildung in Marl, die auch eine Fortbildung zum Internationalen Meister in Frankfurt absolvieren, betreuen den Aufbau. Die künftige Hightech-Werkstatt wird den Mitgliedern Zugang zu Maschinen, Werkzeugen und Software bieten, um mit den unterschiedlichsten Materialien neue Formen herzustellen und zu bearbeiten. In einer von der Evonik-Ausbildung Nord programmierten App müssen die Startups ihr erlerntes Fachwissen testen. Nur bei Bestehen des Testes erhalten sie ein Zertifikat, welches den jungen Menschen bestätigt, dass sie für den eigenständigen Umgang mit den Maschinen befähigt sind.

„Unser ganz besonderer Dank richtet sich an Herrn Dr. Hans-Jürgen Metternich, der mit seinem Team den gesamten Prozess von der Konzeptionierung des Makerspaces bis zum Aufbau in Afrika begleitet hat. Ohne die Mithilfe der Evonik-Ausbildung in Marl hätte das Projekt nicht umgesetzt werden können,“ so Susanne Peitzmann.

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