Erfolgreiches Mentorentreffen der Evonik Stiftung im Chemiepark Marl: Junge Forscher der Zukunft

18. Oktober 2019
  • Evonik Stiftung hat dieses Jahr vier Promotionsstipendien vergeben
  • Diesjähriger Förderschwerpunkt: „Neuartige Ansätze in der Katalyse“
  • Austausch und Förderung der jungen Nachwuchswissenschaftler – finanziell und persönlich

 

Professor Dr. Robert Franke, Mentor der Stipendiaten, Leiter der Hydroformylierungsforschung bei Performance Intermediates und  außerplanmäßiger Professor für Theoretische Chemie an der Ruhr-Universität Bochum, hat die jungen Nachwuchswissenschaftler zu einem Kolloquium in den Chemiepark in Marl eingeladen. „Als Wissenschaftler ist es meine Pflicht, mein Wissen an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Insbesondere die intensiven Diskussionen mit meinen Studierenden an der Universität schätze ich sehr und hoffe, dass ich auch den Stipendiaten der Evonik Stiftung wichtige Impulse für ihre Forschungsarbeiten geben kann. Darüber hinaus ist es eine tolle Möglichkeit, ambitionierten Wissenschaftlern die Forschungsarbeit von Evonik vorzustellen,“ betonte Prof. Dr. Franke.

Bei dem wissenschaftlichen Kolloquium gab es nicht nur interessante Vorträge von Evonik, beispielsweise über die Herausforderungen in der Katalyseforschung von Prof. Dr. Robert Franke oder zum Thema „Digitale Marketingstrategien“ von Michael Thol, Marktsegmentleiter Fuel Components bei Performance Intermediates. Auch die Stipendiaten Christian Heider, TU Dortmund, Jennifer Börger, Universität Hamburg, Julia Büker, Ruhr-Universität Bochum, und Dimitrios Ioannis Tzaras, TU Berlin, präsentierten den aktuellen Stand ihrer Forschungsarbeiten.

Prof. Dr. Franke gewährte am Nachmittag einen exklusiven Einblick in die Großindustrie: Bei einer Tour durch den Chemiepark Marl zeigte er auch seine Labore und Technika. Dadurch erhielten die Stipendiaten nicht nur einen guten Überblick über die Hydroformylierungsforschung bei Performance Intermediates, sondern konnten sich auch intensiv mit den Evonik-Kollegen austauschen und vernetzen.

„Über die Einladung zum Mentorentreffen der Evonik Stiftung habe ich mich sehr gefreut, da sowohl der Vortrag von Prof. Dr. Franke als auch der Einblick in die Forschung der anderen Stipendiaten sehr interessant und lehrreich waren. Weiterhin konnte ich durch die wissenschaftlichen Diskussionen nach den Vorträgen viele neue Ideen für meine eigene Forschung gewinnen und werde diese auch zukünftig im Labor umsetzen. Den Vortrag zu den vielfältigen Marketingstrategien von Herrn Thol fand ich persönlich dahingehend interessant, wie sich betriebswirtschaftliche Aspekte mit der Forschung verknüpfen lassen. Bei der Führung durch das Labor von Performance Intermediates hat mich die Entwicklung der Grundlagenforschung und welche Ausmaße sie annehmen kann beeindruckt.“ fasst Christian Heider das Treffen zusammen.

Das Stipendium der Evonik Stiftung fördert ausschließlich naturwissenschaftliche Abschlussarbeiten, insbesondere Promotionen. Neben der finanziellen Förderung zeichnet sich das Programm durch die inhaltliche und persönliche Betreuung der Stipendiaten durch einen Mentor aus. Die Stipendien werden nur im Rahmen eines jährlichen von Innovation Management vorgeschlagenen Förderschwerpunktes vergeben.

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