40 Jugend forscht Alumni zu Gast bei der Evonik Stiftung

27. November 2019

Vom 21. bis 23. November 2019 fand in Essen das gemeinsam mit der Stiftung Jugend forscht e. V. ausgerichtete PerspektivForum Zukunftsfragen „Towards a Digital Green Chemistry“ statt. 40 ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb im Alter von 21 bis 27 Jahren erhielten während der dreitägigen Veranstaltung Einblicke in die Zukunftsforschung (Corporate Foresight) der Evonik Industries AG und diskutieren über digitale und grüne Innovationen im Bereich der Spezialchemie. „Das PerspektivForum Zukunftsfragen mit Jugend forscht ist zugleich unser zentrales Jubiläumsprojekt ‚10 Jahre Evonik Stiftung‘ im Bereich der naturwissenschaftlichen Nachwuchsförderung“, sagt Dr. Heike Bergandt, Geschäftsführerin der Evonik Stiftung.

Zu den Referenten gehörten der renommierte Zukunftsforscher Mark Bünger vom Innovation Lab in San Francisco, Björn Theis, Leiter Corporate Foresight bei der Evonik Creavis GmbH sowie Dr. Sarah Hintermayer, Gewinnerin des Evonik Entrepreneurship Award 2017. Neben den Vorträgen stand das Arbeiten in Teams ganz im Vordergrund der Veranstaltung. In Workshops setzen sich die Alumni am Beispiel des Zukunftsszenarios „Towards a Digital Green Chemistry“ mit Chancen und Risiken in den Handlungsbereichen Bildung, Ernährung, Gesundheit, Mobilität und Produktion im Jahr 2040 auseinander. Ziel war die Entwicklung konkreter Innnovationsideen, die die Kleingruppen zum Abschluss der Veranstaltung am Samstag im Rahmen von Pitches präsentieren.

„Wir freuen uns, dass unsere Alumni beim PerspektivForum in Essen exklusive Einblicke in den Bereich Zukunftsforschung eines der weltweit führenden Spezialchemieunternehmen erhalten“, so Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V., bei der Begrüßung. „Mit Veranstaltungsangeboten wie diesem möchten wir die jungen MINT-Talente in ihrer beruflichen Orientierung unterstützen.“

Auch Dr. Ulrich Küsthardt, Chief Innovation Officer von Evonik und zugleich Vorstandsmitglied der Evonik Stiftung war begeistert. „Dass wir so viele talentierte Nachwuchswissenschaftler bei uns zu Gast haben, um mit ihnen Zukunftsthemen zu diskutieren, die uns beschäftigen, freut mich wirklich sehr.“

Schöne Rückmeldungen gab es auch aus dem Kreis der Alumni selbst: „Der aktive Austausch mit anderen Studierenden und Experten verschiedener Fächer war sehr anregend und ich konnte über den Horizont meines Studiums hinaus interessante Erfahrungen sammeln,“ sagte René Wurst, ehemaliger Preisträger von Jugend forscht im Bereich Chemie. „Neben der Diskussion spannender Zukunftsfragen wurden hilfreiche Soft Skills vermittelt. Mein Interesse, tiefer in die Evonik-Welt einzutauchen und zur ‚digital green chemistry‘ beizutragen, wurde definitiv geweckt“, ergänzte Nikolaus Hör, ein früherer Preisträger im Bereich Technik. Und Janina Drieling, einer ehemaligen Physik-Preisträgerin, gefiel vor allem das Format der Workshops: „Durch die offene Aufgabenstellung war viel Raum für Kreativität, die durch unsere verschiedenen Hintergründe angetrieben wurde.“

Auch bei den beiden Rahmenprogrammpunkten des PerspektivForums standen Zukunftsfragen im Mittelpunkt. Im Stadion von Rot-Weiss Essen stellte Tani Capitain, Geschäftsführer der Sozialinitiative Essener Chancen e. V., das soziale Engagement des Vereins vor, u. a. das von der Evonik Stiftung unterstütze Projekt „Bessermacher“. Über die Projekte der Essener Chancen sollen benachteiligte Kinder und Jugendliche bessere Zukunftschancen erhalten. Am Abschlusstag ermöglichte Professor Dr. Hans-Peter Noll, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein, den Alumni einen faszinierenden Einblick in die zum UNESCO-Welterbe gehörende Zeche Zollverein. Er berichtete, wie sich dieser geschichtsträchtige Ort zu einem wegweisenden Zukunftsstandort entwickelt.

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