10 Jahre Evonik Stiftung – Jubiläumsprojekte in Steinau

29. August 2019

Die Evonik Stiftung feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen. Im Jubiläumsjahr fördert sie soziale Projekte für Kinder und Jugendliche im Umfeld der deutschen Evonik-Standorte. Für den Standort Steinau unterstützt die Evonik Stiftung drei Projekte, die benachteiligten Kindern und Jugendlichen neue Chancen geben. Die Spenden fließen an die Heinrich-Hehrmann-Schule in Schlüchtern, die ZKJF-Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Schlüchtern und den Sozialdienst katholischer Frauen Bad Soden-Salmünster e. V. in Kooperation mit dem Caritas-Verband Main-Kinzig-Kreis e. V.

Ingo Sander, Werksleiter am Evonik-Standort Steinau, war derjenige, der die Jubiläumsprojekte zur Förderung vorgeschlagen hat: „Wichtig für die Entwicklung einer Gesellschaft ist, dass alle Menschen die gleiche Chance haben. Genau hier setzen die Projekte an, benachteiligten Kindern und Jugendlichen die Chance zu geben, sich zu entwickeln.“

Die Heinrich-Hehrmann-Schule in Schlüchtern ist eine öffentliche Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Elmar Feuerstein, Schulleiter der Heinrich-Hehrmann-Schule, hat schon konkrete Pläne, wie die Kinder an seiner Schule von der Spende profitieren können: „Wir werden mit dem Geld weitere Tablets für die Schülerinnen und Schüler kaufen, um damit nichtsprechende Kinder im Bereich der unterstützenden Kommunikation noch besser fördern zu können.“ Denn ein Ziel der Schularbeit an der Heinrich-Hehrmann-Schule ist es, den Schülerinnen und Schülern ein möglichst selbstbestimmtes Alltagsleben zu ermöglichen.

Die ZKJF–Beratungsstelle ist eine Jugendhilfestation des Zentrums für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe im Main-Kinzig-Kreis. Sie verbindet die Arbeit einer Erziehungsberatungsstelle mit den Familienhilfen, die in die Familien vor Ort gehen, helfen und unterstützen. Winfried Ottmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats des ZKJF, sagt: „Wenn es in Anlehnung an ein afrikanisches Sprichwort ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen, dann sind das heute all jene, die die Familien in der Erziehung ihrer Kinder unterstützen.“

Der Sozialdienst katholischer Frauen Bad Soden-Salmünster e. V. (SkF) hat gemeinsam mit dem Caritas-Verband für den Main-Kinzig-Kreis e. V. das Projekt „Mogli – Patenschaften für Kinder“ ins Leben gerufen. Engagierte Erwachsene kümmern sich um ein Patenkind im Kindergarten- bzw. Grundschulalter, das aus unterschiedlichen Gründen keinen leichten Start ins Leben hat. „Mit dem Mogli-Projekt gewinnen einfach alle“, sagt Anke Linnemann, Geschäftsführerin des SkF. „Die Patinnen und Paten können mit ihrem reichen Lebensschatz etwas an die nächste Generation weitergeben. Die Kinder tragen wiederum ihre positiven Erlebnisse in ihre Familien zurück.“

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