10 Jahre Evonik Stiftung – Jubiläumsprojekt in Herne

21. Februar 2019

Die Evonik Stiftung wird 10 Jahre alt. Aus diesem Anlass fördert sie in ihrem Jubiläumsjahr 2019 soziale Projekte für Kinder und Jugendliche im Umfeld der Evonik-Standorte. Sämtliche Projekte wurden der Evonik Stiftung von den Standorten zur Förderung vorgeschlagen. In Herne unterstützt die Stiftung nun ein Projekt des Vereins Ruhrwerk.

Ruhrwerk wurde 2009 als gemeinnütziger Verein gegründet und engagiert sich für Kinder und Jugendliche aus Herne. Der Verein organisiert und begleitet Langzeitprojekte für Kinder und Jugendliche mit Handicap oder Förderbedarf. Hinter Ruhrwerk stehen sieben engagierte Frauen, die diese Projekte mit Arbeit und Einsatzwillen sowie mit der Unterstützung von lokalen Partnern aus Wirtschaft, Kultur und Jugendarbeit realisieren – ob Leseförderung, Tanztheater oder Achtsamkeitstraining.

Die Spende der Evonik Stiftung fließt in das Projekt „Heilpädagogisches Reiten“, das der Verein bereits vor neun Jahren ins Leben gerufen hat. Mit dieser Form der Therapie unterstützt Ruhrwerk unter anderem Schülerinnen und Schüler zweier Herner Förderschulen mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“. Der Kontakt und Umgang mit Pferden soll den Kindern und Jugendlichen dabei helfen, ihre motorischen Fähigkeiten wie Koordination und Geschicklichkeit zu verbessern, Konzentration und Körperwahrnehmung zu fördern und Selbstvertrauen aufzubauen.

„Auf den Verein Ruhrwerk sind wir zu Beginn des Jahres 2016 im Zuge der Flüchtlingskrise aufmerksam geworden. Eine Kollegin am Standort erzählte uns von einer Freundin, die Kinder in ‚Willkommensklassen‘ unterrichtete“, so Dr. Alfred Schmidt-Steffen, Evonik-Standortleiter in Herne. „Dieses Ruhrwerk-Projekt hatten wir der Evonik Stiftung daraufhin zur Förderung vorgeschlagen und wir freuen uns, dass es jetzt mit dem heilpädagogischen Reiten wieder klappt.“

„Für alle Kinder ist es wichtig, einen guten Start ins Leben zu haben und behutsam in die Gesellschaft integriert zu werden. Der therapeutische Ansatz, durch den Kontakt zu Pferden ein positives Selbstwertgefühl aufzubauen, kann dabei helfen. Deswegen unterstützen wir Ruhrwerk gerne bei diesem Projekt“, ergänzt Alexandra Boy, Leiterin der Standortkommunikation von Evonik vor Ort.

Cordula Klinger-Bischof, Vorstandsvorsitzende von Ruhrwerk e.V., freut sich, dass sie mit der Spende bestehende Finanzierungslücken schließen und die Pferdetherapie weiterentwickeln kann. „Dank der Spende der Evonik Stiftung können wir jetzt acht Förderschulkindern, die auf unserer Warteliste stehen, einen Therapieplatz ermöglichen. Unsere Reittherapeutin Nadine Kaisereck wird sie zusammen mit ihren ausgebildeten Therapiepferden ein Jahr lang betreuen. Die verantwortungs- und liebevolle Arbeit mit den Pferden ermöglicht den Kindern gezielt, ihre Stärken zu erkennen und auszubauen.“


Ein vereintes Projekt (v.l.n.r.): Das Therapiepferd mit den drei Therapiekindern Carina, Hanna, Alyssa und Reittherapeutin Nadine Kaisereck – im Beisein von Vertretern von Ruhrwerk und Evonik. Cordula Klinger-Bischof (Ruhrwerk), Dr. Alfred Schmidt-Steffen (Evonik), Safi Thoma und Iris Stiebling (beide Ruhrwerk), Michael Siemers (Evonik Stiftung), Alexandra Boy (Evonik), Cornelia Lengert-Scholz und Cornelia Bruch (beide Ruhrwerk).

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