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Bericht zum 5. Stipendiatentreffen im Jahre 2008

Bericht von Maik Göhlich

Stipendiat der Degussa Stiftung seit Januar 2008

Vom 29.09. bis 01.10.2008 hatte die Degussa Stiftung diesmal zum Besuch in die Bundeshauptstadt nach Berlin eingeladen. Nach der Ankunft im Hotel „Stuttgarter Hof“ fanden sich die 23 Teilnehmer im Konferenzraum zunächst zu einer Begrüßung zusammen, ehe aktuelle Neuigkeiten aus der Stiftung vorgestellt wurden. Im Mittelpunkt stand dabei die formelle Übergabe des Stiftungsvorsitzes von Dr. Friedrich Scholl an Frau Erika Sticht, wobei Prof. Dr. Leuchtenberger anschließend interessante Einblicke in die Vielfalt der aktuellen Forschungsthemen lieferte. Konkrete Eindrücke über den aktuellen Stand ihrer derzeitigen Forschungsarbeit bot darüber hinaus Alexandra Trambitas in einem wissenschaftlichen Vortrag.

Anschließend gelang es Prof. Dr. Leuchtenberger, durch seinen improvisierten Vortrag zur Entwicklung der Aminosäure Lysin während der letzten 50 Jahre, die anwesenden Stipendiaten darüber hinweg zu trösten, dass eigentlich Frau Alexandra Schwarz von der Evonik Services GmbH die Stipendiaten an dieser Stelle über die Wichtigkeit von Soft-Skills aufklären wollte. Den Höhepunkt des Tages stellte das bereits traditionelle „Kamingespräch“ mit dem geladenen Ehrengast Prof. Dr. Jens Leker dar. In seinem Vortrag „Neues wagen“ verdeutlichte der Leiter des Instituts für betriebswirtschaftliches Management für Chemie und Pharmazie der Universität Münster den Stipendiaten sehr eindrucksvoll, warum betriebswirtschaftliche Kenntnisse für Naturwissenschaftler von enormer Wichtigkeit und welche Hürden auf dem Weg von der Invention zur Innovation zu bewältigen sind. Nach einem schmackhaften 3-Gänge Menü im hoteleigenen Restaurant bei welchem auch der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Degussa Stiftung Ralf Blauth anwesend war, fand der erste Tag an der Hotelbar schließlich einen gemütlichen Ausklang.

Am Dienstag wurden den Stipendiaten gleich zwei Höhepunkte geboten. Am Vormittag begab sich die Gruppe zunächst auf den Weg zur Berliner Charité, wo das Medizinhistorische Museum interessante Einblicke in die Entwicklung der Medizin während der letzten 300 Jahre gewährte. Im Anschluss daran wurden die Stipendiaten bereits in der Berliner Evonik Repräsentanz in der Friedrichstraße erwartet. Nach einem kleinen Imbiss eröffnete Wilhelm Schmidt, ehemaliges Bundestagsmitglied und jetziger Leiter der Berliner Evonik Repräsentanz Berlin, den Gästen einen interessanten Einblick in die Arbeit an der unmittelbaren Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Politik. Die Basis für einen angeregten Wissensaustausch untereinander, boten am Nachmittag zudem erneut drei wissenschaftliche Vorträge von Friedhelm Rainer Dietz, Nermeen Nabih und Matthias Pfaffe. Wobei gerade in der Vielfältigkeit der Anwesenden die Grundlage für neue Anregungen bestand. Ein gemeinsames Abendessen im Restaurant „12 Apostel“, mitten im Herzen von Berlin, bildete schließlich den Abschluss eines sehr abwechslungsreichen Tages.

Letztendlich blicken die Teilnehmer auf zwei sehr gelungene und erlebnisreiche Tage in Berlin zurück. Deswegen möchten es die Stipendiaten nicht versäumen, sich an dieser Stelle nochmals bei Dr. Friedrich Scholl, Prof. Dr. Leuchtenberger, Susanne Peitzmann und allen weiteren Stiftungsmitgliedern für die stetige gute Zusammenarbeit, die vermittelten Einblicke sowie für die Einladung und die perfekte Organisation bedanken! 

Bis zum nächsten Jahr!

 

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  • Bericht zum 5. Stipendiatentreff
 

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