19. Dezember 2011: Chemie für Kinder: www.professor-proto.de
Probieren und Experimentieren im Internet-Labor der Evonik Stiftung
Wie wird aus Kartoffeln Klebstoff? Und wie macht man eigentlich Geheimtinte?
Antworten auf diese und andere spannende Fragen gibt Professor Proto im Internet in seinem Fantastischen Institut. Neugierige Nachwuchswissenschaftler dürfen ihm in seinem virtuellen Labor in die Reagenzgläser schauen. Denn bei der neuen Lern-Plattform der Evonik Stiftung ist Nachmachen ausdrücklich erlaubt. Aber Vorsicht: Es besteht Spaßgefahr!
Rosa Pausbäckchen und wuscheliges Haar: Der knuffige Professor soll über die Internet-Plattform der Evonik Stiftung schon Grundschulkinder für Chemie begeistern. Um die jungen Menschen spielerisch mit den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) vertraut zu machen, können sie am Internet-Institut die wunderbare Welt der Wissenschaft entdecken.
Auf www.professor-proto.de erleben Kinder die Geschichte der Chemie anhand praktischer Beispiele – wie wirkt Backpulver, wie entstand Porzellan. Faszinierende Versuche zum Selbermachen hält Proto für die kleinen Besucherinnen und Besucher ebenfalls bereit.
Bisher hat die Evonik Stiftung ausschließlich Studierende der Naturwissenschaften am Ende ihrer akademischen Laufbahn gefördert. Gemeinsam mit ihnen ist das Fantastische Institut entstanden. Zum Jahrestreffen 2010 durften die Stipendiaten in Erinnerungen an ihre ersten Versuche schwelgen und dabei Konzepte erarbeiten, um Kinder spielerisch an Naturwissenschaften heranzuführen.
Die Gruppe von Michael Werhahn, Karl-Sebastian Mandel, Johannes Wehner und Boris Burger hatte dabei die Idee zu der Lernplattform im Internet. Burger weiß, wie wichtig es ist,
möglichst früh die Freude an der Forschung zu wecken: Er sagt: „Ich selbst habe früher gerne eine TV Sendung gesehen, in der spannende Experimente spielerisch aufbereitet wurden. Das hat mich fasziniert und in die Naturwissenschaft gezogen. Ich denke, das kann auch bei anderen Kindern funktionieren.“ Ist das Grundinteresse einmal geweckt, sei die Neugier nach Wissen programmiert, meint Boris Burger.
Auch die Jurymitglieder der Evonik Stiftung hat das Konzept der Lernplattform sofort inspiriert. Der Vorstandsvorsitzende, Dr. Klaus Engel, sagt: „Die Evonik Stiftung hat sich auf die Fahne geschrieben, Kinder für Naturwissenschaft zu begeistern und das Internet ist ein sehr gutes Medium dafür, denn es ist für alle jungen Menschen zugänglich und interaktiv.“ Ab sofort ist das Fantastische Institut für alle geöffnet, die schon Spaß an Chemie haben oder ihn noch bekommen möchten. Prof. Proto jedenfalls freut sich schon auf viele neugierige Besucher in seinem Labor.
Was man jetzt auf den Seiten des Fantastischen Instituts findet, soll der Auftakt zu einer stetig wachsenden Lernplattform sein. Die Geschäftsführerin Erika Sticht möchte die Plattform gemeinsam mit Kindern, Eltern und Lehrern weiterentwickeln: „Wir freuen uns auf das erste Feedback von unseren Nutzern und hoffen auf viele Ideen für weitere Experimente.“
Professor Proto jedenfalls steht bereit. Und für alle besonders Wissbegierigen lüftet er schon jetzt das Geheimnis, woher er seinen Namen hat. Der ist seinen Erfindern eingefallen, als sie über Protonen nachgedacht haben: Das sind kleine Teilchen, die mit viel Energie und einer positiven Einstellung in der Welt unterwegs sind – eben genau so, wie Professor Proto.